Spätzle (Grundrezept)

Spätzle vegan, also ohne Eier, das geht? Und ob das geht. Da ein Teil des Mehls durch Grieß und Sojamehl ersetzt wird, bekommen sie eine wunderbar bissige Konsistenz. Spätzle sind ein super Beilage und der Aufwand ist im Vergleich zu selbstgemachten Nudeln gering. Wenn die abgetropften Spätzle noch kurz in einer Pfanne mit etwas Öl geschwenkt werden freuen sie sich regelrecht darauf in einer Soße baden zu dürfen 😉 z. B. diese Champignon-Cashew-Rahm-Soße

Für 3-4 Personen (als Beilage)

Zutaten:

220 g Mehl (Dinkel Typ 630)
30 g Gries (Dinkel)
2 EL Sojamehl
250 – 300 ml kaltes Wasser
1/2 TL Salz
Pfeffer
evtl. Kurkuma

Zubereitung:

Mehl, Gries, Sojamehl, Salz, eine Priese Pfeffer und nach Bedarf eine Messerspitze Kurkuma in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel vermischen. Dann nach und nach das Wasser zugeben und so lange schlagen bis Luftblasen entstehen. Dann den Teig ca. 10 Min ruhen lassen und nochmal schlagen und ggf. noch etwas Wasser zugeben, da der Gries aufquillt und Wasser zieht. Der Teig sollte sich ziehen lassen ohne zu reißen. Einen großen Topf etwa gut zur Hälfte mit Wasser füllen zum kochen bringen und gut salzen. Ich habe das Spätzlebrett von Tupperware (Spätzleria) verwendet. (Bei einem anderen Gerät muss evtl. die Konsistenz des Teiges angepasst werden). Den Teig nun portionsweise auf das Brett geben und durch die Löcher streichen. Zwischendurch eine Gabel durch das Wasser bewegen, damit die Spätzle nicht zusammenkleben. Die Spätzle einmal aufkochen lassen und mit einem Schaumlöffel die an der Oberfläche schwimmenden Spätzle abschöpfen in einen Sieb geben und kalt abbrausen. Für die weitere Verwendung die Spätzle mit etwas Öl in einer erhitzten Pfanne schwenken.

Veröffentlicht von veronika

Vegane Ernährungsberaterin

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