Bärlauch-Ravioli

Zum Finale der Bärlauch-Saison gibt es ein etwas aufwändigeres Rezept, was aber dafür auch um so leckerer ist 😉
Es loht sich also, sich die Zeit zu nehmen und die köstlich-cremig gefüllten Nudeln zuzubereiten.
Die Ravioli enthalten Tofu und somit gibt es reichlich Proteine und Mineralstoffe wie Eisen. Der Bärlauch liefert noch Vitamine wie B6 und C. Von letzterem ist sogar mehr als in Paprika und Zitrusfrüchten enthalten. Bärlauch enthält auch schwefelhaltige ätherische Öle (Allicin und Alliin), die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken können und die Verdauung unterstützen
Viel Spaß beim nachkochen und genießen!

Für 4-6 Personen:

Zutataten

Nudelteig:
100 g Dinkelgries
250 g Dinkelmehl (Typ 1050, 630)
175 ml Wasser
4 g Salz

Füllung:
200 g Tofu
150 g Frischkäse
50 g Cashewkerne
80 g Bärlauch
1 EL Cashewmus
1/2 Zitrone (Abrieb und etwas Saft)
Salz
Pfeffer




Zubereitung:

Für den Nudelteig Gries, Mehl und Salz ein eine Schüssel geben. Ich habe die Mehltypen 1050 und 630 im Verhältnis 1:1 genommen. Das Wasser hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig anschließend 30 Minuten zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung alle Zutaten in einen Mixbehälter geben. Die Bärlauchblätter ggf. etwas klein schneiden. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Für die Ravioli den Teig portionsweise mit ausreichend Mehl auf der Arbeitsfläche dünn ausrollen (oder eine Nudelmaschine nutzen) und Kreise ausstechen (z. B. mit einem Dessertring oder Glas). Auf jeden Teigkreis mit einem Teelöffel eine kleine Menge der Füllung geben. Den Teigkreis zuklappen, sodass ein Halbkreis entsteht und darauf achten, dass keine Luft im Inneren bleibt. (Die Ravioli könnten sonst nämlich beim kochen aufplatzen). Mit einer kleinen Gabel die Enden am Halbkreisrand zusammendrücken, sodass das typische Muster entsteht. So weiter verfahren, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Die befüllten Ravioli mit etwas Mehl bestäuben, dass sie auf der Unterlage nicht festkleben.
Die Ravioli nun portionsweise in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser geben und einige Minuten warten, bis diese an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schaumlöffel die fertigen Ravioli in einen Sieb geben und entweder direkt mit Soße und/oder Gemüse servieren oder diese mit kaltem Wasser abbrausen und anschließend in der Pfanne etwas anbraten (Ich bevorzuge die zweite Variante).
Alternativ können die ungekochten Ravioli auch zugedeckt im Kühlschrank für 1-2 Tage gelagert werden oder eingefroren werden.
Auf meinem Instagram-Account gibt es zu diesem Rezept auch in Video.

Veröffentlicht von veronika

Vegane Ernährungsberaterin

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